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Sport- und Freizeitgelände Wittum / Schramberg
 

Bereits 1970 stellte die Stadtverwaltung der Stadt Schramberg erste Überlegungen an, dass Gelände "Wittum" im Stadtteil Sulgen zu verändern. In einer öffentlichen Versammlung am 15. Oktober 1998 im Vortragssaal der Gewerblichen Schulen wurden die damaligen Planungsüberlegungen aufgezeigt. Zu dieser Veranstaltung waren auch Vertreter des Instituts für Sportwissenschaft der Universität Stuttgart eingeladen, die über sportwissenschaftliche Erkenntnisse und deren Konsequenzen zur Gestaltung von Sport- und Freizeitanlagen sowie über zukunftsgerechte Planungsansätze referierten.
Der Ausschuß für Umwelt und Technik des Gemeinderates hatte daraufhin in der Sitzung am 22. April 1999 den Grundsatzbeschluß gefaßt, dass Gelände durch ein bürgernahes, partizipatorisches Planungsverfahren zu überplanen.
Im Juli 1999 wurde das Stuttgarter Sportinstitut mit der Entwicklung eines Raumkonzeptes mittels kooperativer Planung beauftragt.

Bewertung des Planungsverfahrens

Der Gesamtgestaltungsplan findet eine breite Zustimmung in der Planungsgruppe: 93 % der Beteiligten bewerten das entwickelte Raumkonzept als sehr gut bzw. gut und 7 % der Befragten als befriedigend. Damit ist es offensichtlich gelungen, die unterschiedlichen Interessen, Wünsche und Ideen in einem Planungskonzept zu bündeln, dass dieses Planungsergebnis von allen Mitgliedern und Vertretern gemeinsam getragen wird.
Dieses überdurchschnittlich positive Bewertungsergebnis stellt andererseits einen Indikator dafür dar, dass wichtige Konsensbildungsprozesse erfolgreich verlaufen sind und stützt somit auch das kooperative Vorgehen.

Ergebnisse

  • Es entsteht ein Bewegungsraum, der sich in konsequenter Weise an neuen Entwicklungen unseres Sportsystems orientiert.
  • Es entsteht ein Platz zum Sporttreiben für die ganze Familie und für alle Generationen mit zielgruppenorientierten Schwerpunktbildungen.
  • Es entsteht ein Platz für Kinder aller Altersstufen.
  • Es entsteht ein Platz für die Jugend.
  • Es entsteht ein Platz, der traditionelles Sporttreiben und neue Trends, organisierten Sport im Verein, Schulsport und freies Sporttreiben in gleichem Maße ermöglicht.
  • Es entsteht ein Treffpunkt und Begegnungsraum, der auch zu Ruhe, Kommunikation und Erholung einlädt.
  • Es entsteht ein kompaktes Sport- und Bewegungsareal, das alle diese Funktionen auf engem Raum erfüllt.

Auftragnehmer: Universität Stuttgart, Institut für Sportwissenschaft
Projektleitung: Prof. Hans Wieland
Projektmitarbeiter: Matthias Klopfer, Henrik Schrader, Dr. Jörg Wetterich

 
 
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